21 octombrie 2009

Simfonie



Era o astfel de zi.

19 octombrie 2009

O tema

Accept o temă. Sînt invitată să scriu, pentru o carte care ar urma să apară anul viitor la Editura Curtea Veche, patru eseuri. Relaţia mea cu familia, cu profesia, cu divinitatea şi cu mine însămi. La o primă şi fugară analiză, constat dezolată: relaţia cu familia e cum e; cu profesia, am trecut deja prin două rupturi; cu divinitatea, of, Doamne; iar cu mine însămi, vai şi amar...
Cînd mă pornesc la treabă, mai constat ceva: nu pot scrie decît înlănţuind temele. Dacă scriu de familie, ajung involuntar la profesie. Iar când scriu despre profesie, alunec spre hurducăielile personale. O ruptură duce la alta. Doar relaţia cu divinitatea o rezolv repede: în trei rînduri.

14 octombrie 2009

Dansul fluturelui decapitat - in germana

Astă primăvară, la o cafea în Piaţa Mică, am luat o decizie cam emoţională. De a ruga pe cineva să îmi traducă o povestire în germană. Emoţională hotărîre, fiindcă traducătorul, nativ german însă fără deosebite preocupări literare, îmi este cineva foarte apropiat. Nu era, aşadar, atît dorinţa de a mi se traduce un text, cît de a avea traducerea acelei persoane.
Am ales împreună - "Dansul fluturelui decapitat", din "Orchestra portocalie".
S-a pus pe lucru cu mare drag şi migală, simţeam plăcerea sa în fiecare zi cînd vorbeam şi ne consultam pe cine ştie ce detaliu, şi ne întrebam de ce nu ne-am gîndit la asta mai devreme.
Cînd povestirea a fost gata, am rugat pe altcineva să facă o verificare obiectivă, tocmai din cauză că alegerea mea fusese făcută cu sufletul. H.B., jurnalistă, scriitoare, editor al unor culegeri despre minoritatea germană (căreia îi aparţine şi ea), nu a ştiut de cine e realizată traducerea. Răspunsul ei m-a încîntat: traducerea este într-o germană fluentă, corectă, este sensibilă. "Eşti norocoasă că ai găsit această traducătoare!" Cine este, cumva celebra X? Nu, traducătoarea este mama.

*

Der Tanz des geköpften Schmetterlings
(Dansul fluturelui decapitat)

- fragment -

Schon bei den letzten Schritten im Tunnel verstand man, daß etwas besonderes folgt. Es war die totale Stille, die vollkommene Stille die von vorne kam, wie eine konsistente Masse, welche die Besucher in Wellen umfasste. Alle die sich näherten steckten sich ohne Rettung an. Auch wir würden keine Ausnahme machen.
Mit versteinerten Gesichtern, mit versiegelten Mündern, mit versagtem Atem, gingen die Leute die vor uns waren wie hypnotisiert weiter, traten aus der Mündung des Tunnels, in den nächsten Saal, mit immer kleineren Schritten. Nun weiß ich, die Erbauer haben sich den Raum sehr gut ausgedacht, der Fußboden ist leicht geneigt, wie in einem Kino ohne Stühle, so daß jene die eintreten, auch wenn sie ganz langsam vorwärtsgehen, denen die nachkommen, die Sicht nicht nehmen. Beim Austritt vom Gang, bietet sich dir die Vorstellung in aller Pracht, dein ganzes Blickfeld umfassend. Man fühlt sich allein vor dem Wunder.
Als wir an der Reihe waren, verstummten wir. Ich bräuchte alle Farben der Welt, von jenen der großen Maler, in geheimen Formeln gemischt, bis zu den Wasserfarben der ungeschickten Knirpse vom Kindergarten, um beschreiben zu können was meine Augen dann gesehen haben. Ich würde von jeder Staffelei in erster Linie das Gelb nehmen, mit allen seinen Nuancen, von den blaßesten bis zu den keksten, um wenigstens vage die Bekleidung, welche den Körper einhüllte, zu skizzieren, dann bräuchte ich das unerhörte Blau des Wassers und des Himmels zugleich, und nicht zuletzt das magische Grün der größten und tiefsten Augen welche ich jemals gesehen habe. Ich bräuchte den ganzen Regenbogen, vielleicht würde ich ihn vom vorigen Zimmer ausborgen, obwohl auch dieser zu arm wäre, um dir den schwindelerregenden Wirbel welcher den Verstand der - zig versteinerten Zuschauer umhüllte, zu beschreiben. Wie Zwerge, mit den Köpfen nach hinten gelassen, mit offenen Mündern, schauten alle nach vorn und nach oben, zu dem Gewölbe aus Wasser, wo die schönste Frau der Welt, eingewickelt in gelb - goldenen Schleiern, ihren Seidenzopf wogte, während sie abwesend, jenseits von ihnen schaute, jenseits ihres kleinen Universums, mit grenzenloser Traurigkeit. Für diese Traurigkeit gibt es keine Farbe. Eine riesige, kollosale Frau und trotzdem unsagbar zart, bedeckte den Himmel, einen Himmel aus Wasser. Sie war wie eine auf die Aquariumkuppel gemalte Madonna, die uns ihre weißen, vollen Arme bescherte. Die starken Hüften verschoben die Gewässer, sie veredelnd, die zarten Fußsohlen flatterten, um den prächtigen Körper von Zeit zu Zeit aufzuheben, irgendwo höher, in einen richtigen Himmel, wo die zarten Lippen wahrscheinlich mit Gier die kühle Luft einatmeten, danach, in ein paar Augenblicken, kehrte die Frau zurück und schwebte wieder über unseren Häuptern.
Ich weiß nicht wie lange ich so stand, unbeweglich, aber wahrscheinlich, wie auch die anderen, lang genug, weil der Saal immer voller wurde. Die Zuschauer kamen und kamen, aber niemand wagte es die Bauchhöhle dieses magischen Aquariums zu verlassen, wo das einzige Exemplar einer noch nie dagewesenen Art, über der Glasdecke, seine Flügel aus Schleier wiegte. Die Frau mit den grünen Augen schwamm nicht, sie flog über uns, mit Natürlichkeit und Gleichgültigkeit, wie wenn sie gar nicht verstehen würde welche unbeschreibliche Kraft sie ausströmte. Aus der Menge erhob sich von Zeit zu Zeit je ein Schrei, je ein Seufzer, wahrscheinlich fiel irgendein Mensch auf die Erde, mit der Hand aufs Herz gepresst, aber niemand erbarmte sich seine Augen von der Herrlichkeit abzuwenden. Er hätte einen wertvollen Augenblick der gelben wellenförmigen Bewegung jenseits des Glases verlieren können, oder vielleicht den außergewöhnlichen Moment in dem sich die Lider mit Milde schlossen, oder den, in welchem eine winzige Luftblase sich von den Lippen löste, um hochzusteigen, jenseits des Wassers, jenseits des Himmels.
Die gelbe Madonna drehte sich sachte in der dreidimensionalen Kuppel, während diesseits des Glases wie eine Lupe, welche sie uns riesig zeigte und das farbige Licht im runden Saal konzentrierte, die Luft immer heißer wurde. Ich konnte meinen Blick erst von der großartigen Landschaft loslösen, als ich bemekte was mein Geliebter tat. Ich betrachtete ihn ungestört, minutenlang, nichts trieb mich zur Eile denn, obwohl es meine Hand war die er kraftvoll drückte, es meine Finger waren die er küsste, schaute er erstarrt nach oben, nur nach oben. Rund um uns, -zig faszinierte Gesichter, Männer und Frauen mit weit aufgerißenen Augen und offenem Mund, manche auf die Knie gefallen, andere drückten an die Brust was sie gerade erwischten: die Hände der Partner oder nur eine Zeitung, eine Flasche Saft oder eine Tüte Popcorn. Der Saal wurde immer voller, viel zuwenige von jenen die eintraten, konnten sich von der Vorstellung, die kein Ende zu haben schien, losreißen.
Aber das unerwartete Ende sollte gerade vor unseren Augen stattfinden. Bei einer Drehung, die dem Saal ein langes, gemeinsames Seufzen entlockte, blieb die kollosale Sirene mit einer Ecke ihres Schleiers in einem Korallenzweig am Rande des Beckens hängen. Im ersten Moment haben wenige begriffen was geschieht. Die Schöne hat sich kurz aufgeregt bewegt, im Versuch sich zu befreien. Als sie sah was sie in der Tiefe hielt, bückte sie sich stark nach vorne und zog immer fester an der Schleppe, die nicht nachlassen wollte, aber nicht nur das Kleid, sondern auch die Haare verfingen sich jetzt immer stärker in der rosa Kolonie. Gefangene des Dekors, ist sie in eine unnatürliche Stellung geraten - mit dem Körper verzerrt, mit dem Gesicht an die Scheibe gepresst, umsonst hat sie sich schwere Sekunden lang gequält ihren Zopf aus der Enge zu befreien, immer verzweifelter. Durch die riesige Lupe, waren ihre Augen zwei enorme Fenster, weitaufgerissen über unseren Köpfen. Zig Blicke durchbohrten bittend die erweiterten Pupillen, zig Hände streckten sich unfähig zu der Glaswölbung, entsetzte Schreie zerschmetterten an der durchsichtigen Decke, über welcher Luftblasen aufgeregt zur Sonne stiegen, bis ihre Reihe aufhörte, die Augen sich schlossen, während der Körper der Frau kraftlos niedersank. Der Saal war ein großes Herz, welches aufgehört hat zu schlagen.
Eine Alarmanlage fing an schrill zu läuten, und ein paar verschwitzte Sicherheitsleute begannen die Leute zu evakuiren. Zum Ausgang gepresst, mit verdrehten Hälsen, traten sich die Menschen einander auf die Füße und schrieen. Ich konnte noch sehen wie die Sirene, mit dem zerfetzten Zopf, von einem Arbeiter im Arbeitsanzug, mit den Armen aufgehoben wurde. Die schmutzigen Hände des Mannes sind unter die schmale Taille geschlüpft, den kraftlosen Körper ergreifend, danach sind die beiden Silhouetten oben verronnen, im Licht. Zwischen den Korallen zappelte wie ein geköpfter Schmetterling ein Stück von dem zerrissenen Kleid. Dann war ich überzeugt, daß du gestorben bist.

Traducere de Dorothea Dijmărescu - vara 2009.

5 octombrie 2009

Vis urit

Vis matinal. Atmosferă de vis. Într-o curte, ne bucurăm cu toţii (cine sîntem, nu ştiu, eu văd doar mîinile mele şi simt bucuria multiplicată) de doi căţeluşi şi-un pisoi. Primul căţeluş se lungeşte la soare, cu spinarea la gard. Pisoiul îl urmează, se lungeşte cît e de mic, lipit de burta lui roz. Al doilea căţeluş îl urmează. Se lipeşte tot de burta lui roz. Acoperă cu totul pisoiul. Bucurie multiplicată. Îmi văd mîinile, timpul trece, ştiu că ar trebui scos pisoiul. Dar sîntem prea fericiţi. Undeva, dedesubt, în cuibul cald, bănuim o bucurie fierbinte, sufocantă.
Într-un tîrziu, două mîini străine sapă între căţeluşi. Pisoiul scos e moale ca o cîrpă în braţele omului. Mă trezesc cînd devine insuportabil să-i văd căpşorul legănîndu-i-se inert pe spate. Bărbie albă, bot roz. Seamănă cu Grişa.
Pornesc computerul. Dau zeci de rîme, una după alta, brotakului. Nu mă pot opri. Căpşorul se leagănă inert toată ziua.